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Mythen über Schweizerische MWST

Compliance aufgrund von Annahmen ?

Erfahrungen zeigen, dass eine u00fcbliche Haltung von auslu00e4ndischen Unternehmen ist zu vermuten, dass das schweizerische MWST die gleiche Konzepte und Regelungen anwendet wie das MWST System ihres eigenen Staates. Jedoch, dies ist nicht der Fall.

Das schweizerische MWST System hat Besonderheiten die es von auslu00e4ndischen MWST Systemen unterscheiden lu00e4sst, zum Beispiel:

  • Konzept “Lieferung von Waren”: was die Schweizer als eine Lieferung von Waren betrachtet kann von anderen MWST Systemen als eine Erbringung von Dienstleistungen angesehen werden. Als Folge ku00f6nnen der Ort der Leistung und die Auswirkungen fu00fcr die Steuerpflicht entsprechen unterschiedlich sein.
  • u00dcbergang der Steuerschuldnerhaft: die Schweiz wendet das sogenannte reverse-charge Verfahren nicht so weitgehend an als wie in anderen Staaten u00fcblich ist. Stattdessen wendet die Schweiz das reverse-charge Verfahren fu00fcr spezifische Lieferungen von Waren und Dienstleistungen an, und unter spezifischen Voraussetzungen.
  • MWST Vergu00fctung: wegen der beschru00e4nkten Anwendung des reverse-charge Verfahrens wird fu00fcr eine erheblichen Anzahl von auslu00e4ndischen Unternehmen angenommen, dass sie Leistungen im Inland erbringen und deswegen nicht zur MWST Vergu00fctung berechtigt sind. Die Tatsache, dass einem auslu00e4ndischen Unternehmen vorschriftsgemu00e4ss schweizerische MWST berechnet worden ist, bedeutet nicht, dass das auslu00e4ndische Unternehmen, bei Anwendung des Verfahrens fu00fcr Vergu00fctung von MWST an auslu00e4ndische Unternehmen, zur MWST Vergu00fctung berechtigt ist.
  • Nullsatz bei Ausfuhr: wenn eine Ware innerhalb von 48 Stunden wird ausgefuhrt wird die unterliegende Lieferung gemu00e4ss der Praxis der schweizerischen Steuerverwaltung als eine Ausfuhrlieferung betrachtet. Zum Beispiel:
    • ein in der Schweiz gekauftes Auto wird innerhalb 48 Stunden exportiert; oder
    • Unterhaltsarbeiten an Auto oder Bus, wenn diese anschliessend innerhalb von 48 Stunden exportiert werden oder die Schweiz wieder verlassen haben.

In diesen Fu00e4llen muss keine MWST berechnet werden. Diese Praxis der schweizerischen Steuerverwaltung macht es fu00fcr auslu00e4ndische Unternehmen fast unmu00f6glich ihre bezahlte schweizerische MWST ru00fcckerstattet zu bekommen. Nu00e4mlich, im Rahmen der Regelung fu00fcr MWST Vergu00fctung an auslu00e4ndische Unternehmen argumentiert die schweizerische Steuerverwaltung, dass der Nullsatz angewendet werden muss. Jedoch, in den meisten Fu00e4llen sind auslu00e4ndische Unternehmen nicht in der Lage die Ausfuhr nachzuweisen, weil sie sich dieser Praxis nicht bewusst waren und dementsprechend auch die notwendigen Vorkehrungen nicht getroffen haben.

Eine u00dcberpru00fcfung der schweizerischen MWST Behandlung von Verkaufs- oder Kauftransaktionen bevor diese vereinbart werden, kann vermeiden dass ein auslu00e4ndisches Unternehmen spu00e4ter mit unerwartenen Folgen konfrontiert wird. Pru00fcfung der MWST Behandlung von Transaktionen ist mu00f6glich durch Konsultierung der Information der schweizerischen Steuerverwaltung, oder durch Einholung der Beratung eines MWST Spezialisten mit Fachwissen u00fcber die schweizerische MWST.

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